Anzeige Bühne frei! tjg. präsentiert Spielzeitprogramm 2020/2021

Dresden - Am 28. August startet das tjg. theater junge generation in seine neue Spielzeit –mit insgesamt 18 Premieren, davon sieben Uraufführungen, und einem breit aufgestellten Angebot an Projekten und Extras bietet das Dresdner Kinder- und Jugendtheater den Theatergängern der Landeshauptstadt trotz Coronaeinschränkungen wieder jede Menge Abwechslung:

Nicht nur im Kinder-und Jugendtheater, aber dort ganz besonders, ist der unmittelbare Austausch mit dem Publikum von elementarer Bedeutung. Die COVID19-Pandemie erschwert diesen Austausch, hat bestimmte Themen in den Hintergrund rücken lassen und verleiht anderen ein neues Gewicht. Dabei bilden zeitgenössische Stoffe, zeitgemäße Ästhetik, Poesie, Engagement und die Perspektiven und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nach wie vor die Basis für alles, was am tjg. entsteht. So fußt auch die neue Spielzeit programmatisch auf in den letzten Jahren herausgebildeten Schwerpunkten und Zielsetzungen wie Digitalität, Diversität, Nachhaltigkeit und Partizipation. Mit Blick auf das, was Kinder, Jugendliche und Familien in den letzten Monaten (nicht) erlebt und erfahren haben, sieht sich das tjg. in der Verantwortung, sich einmal mehr gerade für Teilhabe und den Stellenwert von kultureller Bildung stark zu machen –auch und gerade unter erschwerten Bedingungen, um sein Publikum bei der differenzierten Auseinandersetzung mit einer immer komplexeren Welt sinnlich zu ermutigen und praktisch zu unterstützen. Dafür wird und wurde bereits viel auf den Weg gebracht: Nicht nur Vermittlungsarbeit hat digitale Pfade erkundet, das Proben und Spielen mit Abstand wurde standardisiertund vieleDefiziteräumlicher Zusammenkunft wurden genutzt, um den Austausch zu Themen auf anderer Ebene sowie eine grundsätzliche Zugewandtheit zu intensivieren.

Beispielhaft für eben jene startet das tjg. in die neue Spielzeit unter anderem mit der Fortsetzung des sich einer enormen Nachfrage erfreuenden Sommertheaters auf dem Gelände (Das doppelte Lottchen, neue Termine), einer theatralen Familienwanderung (Familiensonntag Laufend informiert, 13. September), dem Picknick der Theaterakademie(Vorstellung und Austausch zu allen Klubs, Werkstätten und Inszenierungsprojekten, 13. September), der nachgeholten Premiere Das Dschungelbuch (UA, von Gabriele Hänel, nach Rudyard Kipling, 19. September), einem SpielzeitEmpfang für Pädagog*innen(25. September) sowie wenig später mit einer Jungen Konferenz zu Diversität und Gemeinschaftmit sächsischen Schüler*innen (15.10., in Kooperation mit KOST). Auch im restlichen Premierenplan 2020 –2021 spielt die Vielfalt der Formen wie gewohnt eine große Rolle: Zur Familienweihnachtsinszenierung Die gestohlene Weihnachtsgangs Auguste(nach der Erzählung „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf) gesellen sich so unter anderem die mehrsprachige mobile Puppentheaterinszenierung Der Löwe, der nicht schreiben konnte(von Martin Baltscheit), drei neue Inszenierungsprojekte von und mit Jugendlichen (tjg. tak-ticker 2021, UA), ein inklusives Forschungsprojekt über denWandel der Körper (Transformers Σvon innen nach außen, UA, von Anna Lubenska und Ensemble, in Kooperation mit SCOUTS –Gebärdensprache für Alle *), eine neue Sommertheaterinszenierung im Sonnenhäusel (Das NEINhorn, nach Marc-Uwe Kling und Astrid Henn) sowie Jugendinszenierungen, etwa Diamond Sky(von Nick Wood) –nicht nur für die kletterversessenen Dresdner –oder Tiere essen(nach Jonathan Safran Foer) und vieles mehr.
Seit einer Dekade forschen, experimentieren und inszenieren die Macher*innen der tjg.Theaterakademiemit Kindern und Jugendlichen und loten die Grenzen des Theatralen aus. Neben den fünf sparteneigenen Inszenierungsprojekten bietet die Theaterakademie auch in dieser Spielzeit verschiedene Spielklubs, Ferienwerkstätten, Projekttage, ein Pädagog*innen-Atelier und mehr zum Mit-und Selbermachen.

 

Quelle: tjg. theater junge generation

© Max Giese