Bündnis für Gemeinschaftsschulen sammelt Unterschriften

Dresden - Das Bündnis für Gemeinschaftsschulen startet derzeit eine sachsenweite Aktionswoche zum Sammeln von Unterschriften für den Volksantrag zum längeren gemeinsamen Lernen. Auch der Stadtverband der LINKEN Dresden beteiligt sich mit Informations- und Sammelständen sowie mobilen Teams.

Ziel der Unterschriften-Sammlung soll sein, einen Volksentscheid zu erwirken. Anna Holowenko, Stadtvorsitzende DIE LINKE Dresden sagt dazu folgendes: "Mit 25800 bestätigten Unterschriften hat das Bündnis knapp zwei Drittel der benötigten Zahl von 40000 erreicht. Wir sammeln fleißig weiter, weil wir davon überzeugt sind, dass das längere gemeinsame Lernen in Sachsen zu mehr Bildungsgerechtigkeit führen wird." Das Bündnis möchte erreichen, dass Schüler bis zur 10. Klassenstufe gemeinsam unterrichtet werden. In dieser Debatte gibt es jedoch gehörige Gegenstimmen, die unter anderem vom Sächsischen Lehrerverband geäußert werden. In der Medieninformation des SLV vom 11. Februar heißt es wie folgt: "Anlässlich der Aktionswoche zur Umsetzung eines Volkantrages für eine Gemeinschaftsschule  in Sachsen bekräftigt der Sächsische Lehrerverband seine Position zum Erhalt und zur Stärkung der bewährten sächsischen Schulstrukturen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen, angespannten Personalsituation braucht das sächsische Schulsystem in erster Linie Kontinuität und Planungssicherheut statt einschneidender Reformen. Eine neue Schulart würde den Wettbewerb unter den Schularten um rare Ressourcen unnötig verschärfen."   

© Fraktion DIE LINKE
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