Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“ hoch erfreut über riesigen Mobilisierungserfolg – Spenden für weiteres Info- und Mobilisierungsmaterial dringend benötigt

„Unsere Kampagne mit dem Ziel, die Nazis am 19. Februar keinen Schritt durch Dresden laufen zu lassen, ist schon jetzt ein großer Erfolg“, so Franziska Radtke, Sprecherin des Bündnisses „Dresden – Nazifrei!“, zum derzeitigen Stand der Mobilisierung zu den Massenblockaden.

Mehr als 7.000 SympathisantInnen folgen mittlerweile den aktuellen Nachrichten des Bündnisses auf Facebook. 50.000 Plakate hängen in Dresden und der ganzen Bundesrepublik an Hauswänden, Straßenlaternen und Strommasten. 100.000 Exemplare der Bündnis-Massenzeitung und noch einmal so viele Flyer mit dem Aufruf nach Dresden zu kommen wurden verteilt.

Aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich bis jetzt schon über 140 Busse angemeldet – und ein Ende ist nicht absehbar. Auch aus Dänemark, Schweden, Frankreich, Österreich, Italien, Polen und Tschechien erwartet das Bündnis Busse mit BlockadeteilnehmerInnen, die fest entschlossen sind, Europas größten Naziaufmarsch zu verhindern.

Aufgrund der enormen Nachfrage ist dem Bündnis mittlerweile das Material ausgegangen. Damit noch mehr Informations- und Mobilisierungsmaterial bereitgestellt werden kann, werden dringend neue Spenden benötigt. Plakate, Zeitungen, Flyer, die Blockadeorganisation vor Ort und die Schaffung aller nötigen Strukturen kosten viel Geld. „Das Bündnis ruft deshalb alle SympathisantInnen auf, uns in unserer Arbeit mit ihren Spenden zu unterstützen, damit es uns gelingt, den Naziaufmarsch in Dresden
Geschichte werden zu lassen“, so Franziska Radtke.

„Nachdem sich die Stadt Dresden dazu entschlossen hat, auch in diesem Jahr lediglich mit symbolischem Protest auf den geschichtsrevisionistischen Aufmarsch zu reagieren, sind unsere Blockaden der einzige Widerstand, der sich den Nazis aktiv in den Weg stellen wird“, so Franziska Radtke. „Wir laden alle, die nicht hinnehmen wollen, dass Dresden zum Schauplatz der Geschichtsumdeutung durch Nazis wird, ein, sich unserem Aufruf anzuschließen.“