Bürgerbeteiligung zur Zukunft Dresdens findet im Herbst statt

Bei Stadtspaziergängen und auf einer Online-Karte können Dresdnerinnen und Dresdner ihre Ideen ab September einbringen. Mehr auf www.dresden-fernsehen.de +++

Veränderte Altersstrukturen und der Klimawandel, wirtschaftliche Herausforderungen und Bevölkerungswachstum: Wie steht es heute um Dresden und in was für einer Stadt wollen wir im Jahr 2025 leben? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK), eine Art „Strategiepapier“ für Dresdens zukünftige Entwicklung. Unter dem Motto „Zukunft Dresden 2025+“ lädt Oberbürgermeisterin Helma Orosz die Dresdnerinnen und Dresdner im Herbst ein, sich mit eigenen Ideen an der aktuellen Fortschreibung dieses Zukunftsplanes zu beteiligen.

Ab September gibt es unter www.dresden.de/zukunftdresden2025 umfangreiche Informationen zu den einzelnen räumlichen und thematischen Schwerpunkten. Die vier Hauptthemen des Konzeptes drehen sich um Dresden als Kulturstadt in Europa, als Stadt mit Leistungskraft sowie als lebenswerte und ressourcenschonende Stadt. Ihre Vorschläge und Anmerkungen können die Dresdnerinnen und Dresdner vom 17. September bis zum 19. Oktober direkt auf einer Karte im Internet eintragen. In einer Reihe von Stadtspaziergängen, die ebenfalls am 17. September starten, können sie sich zudem an Ort und Stelle mit den Schwerpunktthemen vertraut zu machen.

Die Ergebnisse der Beteiligung gehen in den Entwurf „Zukunft Dresden 2025+“ ein, zu dem es im weiteren Verlauf der Fortschreibung eine Dresdner Debatte geben wird. Ähnlich wie bei den Debatten zum Neumarkt und zur Inneren Neustadt können die Bürgerinnen und Bürger die Pläne und Maßnahmen dann noch einmal kommentieren und diskutieren. Dann entscheidet der Stadtrat.

Der Fortschreibungsprozess startete im letzten Jahr und verläuft in drei Phasen über einen Zeitraum von etwa vier Jahren. In der ersten Phase erarbeitete die Verwaltung methodische Grundlagen und wertete diese gemeinsam mit den politischen Gremien sowie den Fachämtern aus. Am 8. März dieses Jahres stellten die Planer die bisherigen Arbeitsergebnisse und Schwerpunktthemen der Fachöffentlichkeit auf einer Konferenz vor. Die zweite Phase beginnt mit der breiten Öffentlichkeitsbeteiligung im Herbst und umfasst die Erarbeitung eines Konzeptes.

Integrierte Stadtentwicklungsplanung

Demografische und gesellschaftliche Veränderungen ebenso wie der Klimawandel beeinflussen die Rahmenbedingungen für eine städtische Entwicklung. Aber auch aktuelle Trends wie neue oder wegfallende Fördermittel und die sich verändernden finanziellen Grundlagen der Kommune erfordern neue strategische Entwicklungsziele für die Landeshauptstadt.

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept will die Verwaltung Prioritäten setzen für bestimmte Stadtgebiete (Teilräume) und thematische Aufgaben. Dies geschieht auf drei Ebenen: Die erste Ebene, die gesamtstädtische sektorale Planung, legt die übergeordneten funktionalen Ziele fest und bindet teilräumliche Schwerpunktbereiche in den gesamtstädtischen Zusammenhang ein. Die zweite Ebene, die teilräumliche Planung, konkretisiert diese Ziele für so genannte Schlüsselprojekte. Im dritten Schritt erarbeiten die Planer Maßnahmen zur Verwirklichung der Schwerpunktaufgaben und Schlüsselprojekte.

Quelle: Stadt Dresden

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!