Bürgerinitiative “Königsbrücker muss leben!“ fordert Einwohnerversammlung

Am Donnerstag will der Dresdner Stadtrat über den 4-spurigen Aubau entscheiden. DIe Bürgerinitiative will dies verhindern. 8.000 Menschen haben bereits eine Online-Petition gegen den 4-spurigen Ausbau unterschrieben. +++

Dr.Martin Schulte-Wissermann, Pressesprecher der Bürgerinitiative: “Die vierspurige Variante 7 ist noch niemals in einer Bürgerversammlung vorgestellt worden. Weder die Bürgerinitiative, noch Anwohner, noch Gewerbetreibende – kein Nutzer der Königsbrücker hatte jemals die Möglichkeit, diese Ausbaupläne vorgestellt zu bekommen und dabei seine Anregungen und Kritikpunkte zu äußern.” Susann Wagner, Initiatorin einer Online-Petition und Mitglied der Bürgerinitiative ergänzt: “Die Petition wurde innerhalb von einer Woche von über 8000 Menschen gezeichnet. 8000 Unterschriften für ein lokalpoltitisches Thema – eine solche Demonstration für eine schlanke Sanierung und gegen einen die Straßenbreite fast verdoppelten Ausbau kann man nicht irgnorieren.”
 
Abschließend fordert Schulte-Wissermann: “Die Resonanz auf die Petiton beweist: Das Thema ist den Menschen wichtig! Was wir jetzt brauchen, ist ein offener Dialog zwischen Politik und den Menschen der Königsbrücker Straße. Nur so kann man einen ausgewogenen Kompromiss zwischen allen Nutzungsarten des Straßenraums erzielen. Diese vielleicht letzte historische Magistrale Dresdens ist nicht nur Verkehrsraum, sondern auch die Lebensader und ein bauhistorisches Juwel. Eine Einwohnerversammlung, deren Ergebnisse auch Einzug in das Planungsverfahren finden, ist das Mindeste, was gefordert werden muss.”

Am 21.11 wird die Bürgerinitiative vor der Stadtratssitzung (15:00-16:00 Uhr) eine stille Mahnwache vor dem Kulturrathaus abhalten. Dabei wird auch das die Dimensionen von V7 verdeutlichende Banner als mahnendes Zeichen entrollt.

Quelle: Bürgerinitiative Königsbrücker muss leben!