Bürgerpreis vergeben

Eigentlich sollte Jeder einen und damit seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Nicht immer ist das so, denn um was es jetzt geht hat nichts mit Geld zu tun.

Um geht unter anderem um soziales und kulturelles Engagement im Freistaat, welches am Donnerstagabend in Dresden mit dem sächsischen Bürgerpreis geehrt wurde.

Es war eine historische Stätte, an der erstmals der Sächsische Bürgerpreis verliehen wurde. In der Unterkirche der Frauenkirche Dresden kamen sowohl Nominierte als auch Jury zusammen um die beiden Preisträger bekanntzugeben.

In der Kategorie „gesellschaftlich-soziales Engagement“ ging der Preis, der jeweils mit 5.000 Euro dotiert ist, an Ruth Zacharias aus Radeberg. Sie erhält die Auszeichnung für ihren langjährigen Einsatz für taubblinde und mehrfach behinderte Menschen. Sie ist wohl das beste Beispiel für Engagement für die Gesellschaft.

Interview: Stanislaw Tillich (CDU) – Ministerpräsident Sachsen

Oder immer noch bekommen, so wie im Fall von Dr. Albrecht Goetze. Er bekam den sächsischen Bürgerpreis in der Kategorie „kulturell-geistliches Engagement“.

Sein Projekt Meetingpoint ist eine Jugend-Kultur-Begegnungsstätte auf dem Gelände eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers in Zgorzelec. Eine Preisverleihung an historischer Stätte, denn auch die Frauenkirche hätte es ohne den Einsatz der Bürger nicht gegeben. 

Interview: Stanislaw Tillich (CDU) – Ministerpräsident Sachsen

Ein fader Beigeschmack blieb trotzdem am Rande. Vergessen waren zwar die Querelen um den Demokratiepreis aus dem vergangenen Jahr.

Eine sogenannte Extremismusklausel gab es für die Nominierten trotzdem.
Wer sie unterschrieb, verpflichtete sich, alle Partner und freien Mitarbeiter auf Verfassungstreue zu überprüfen.

Viele, die auch hätten geehrt werden können, weil sie für die Demokratie kämpfen, fühlten sich dadurch gegängelt.

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