Bürokratie bringt freie OB-Kandidaten ins Schwitzen

Chemnitz - Das Rennen um den Chefposten im Chemnitzer Rathaus startet erneut. Nach der coronabedingten Absage der Wahl am 14. Juni müssen die unabhängigen Kandidaten noch einmal 200 Unterstützerunterschriften sammeln.

Der parteilose Chemnitzer Unternehmer Lars Faßmann hatte die schon zusammen und muss nun erneut die Werbetrommel rühren. Auch Matthias Eberlein von den Freien Wählern und Jens-Uwe Jahn alias DJ Geyer sammeln erneut Unterschriften. Im Rathausfoyer weist jetzt ein Aufsteller darauf hin, dass die Unterschriften wieder geleistet werden können. Bis Mitte Juli können die Chemnitzer unterschreiben. Sie sollten dafür Ausweis, Maske und eigenen Stift mitbringen. Laut Stadtsprecher Matthias Nowak ist die Begründung in der Sächsische Gemeindeordnung festgelegt.

Am 20. September können die Chemnitzer jetzt ihre neue Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister wählen. Amtsinhaberin Barbara Ludwig tritt nicht noch einmal an. Zur Wahl stehen auch Stadtkämmerer Sven Schulze von der SPD, der Grüne Volkmar Zschocke, Almut Patt von der CDU, Susanne Schaper von den Linken und Ulrich Oehme von der AfD.

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