Bullenderby und Teufelswerk

Neuer Trainer – neues Glück? Die Frage scheint berechtigt, wenn man das Derby der Blue Lions gegen die Saale Bulls aus Halle am Freitag betrachtet.

Schließlich steht bei den Bullen ein „neuer“ Mann hinter der Bande, der unlängst Jaroslav Stastny abgelöst hat. Freitag ab 20 Uhr steht ein weiteres dieser besonderen Duelle zwischen den Nachbarstädten in der Oberliga Nord auf dem Programm. Der letzte Heimerfolg der Löwen gegen die kleinen Eisbären sollte den Spielern um Kapitän Jens Müller das nötige Selbstvertrauen gegeben, bzw. dieses verstärkt haben. Halle-Spiele sind ohnehin etwas Besonderes. Für Coach Zdenek Travnicek und seine Jungs gilt es außerdem, die Serie auszubauen. Die letzten acht Partien gingen allesamt an die Löwen. Umso schöner wäre es, zu dieser Statistik einen weiteren Sieg in der Fremde dazu kommen zu lassen. Stimmung und Unterstützung, auch von Seiten der Leipziger Fans, dürften für Freitag also garantiert sein.

Am Sonntag wird es dann wieder „teuflisch“ im Löwenkäfig. Fred Carroll und seine roten Teufel aus Bad Nauheim gastieren in der Blue Lions Eisarena. Bis Donnerstagabend konnten die Nauheimer ihre letzten vier Spiele gewinnen. Der 7:1 Heimsieg vor drei Wochen gegen die Blue Lions dürfte sie mit geschwollener Brust und Selbstvertrauen den Weg nach Leipzig antreten lassen. Andererseits sollte dieses Ergebnis ein Umstand sein, der auf Leipziger Seite den Kick auslöst, bis zum Letzten für einen Sieg zu kämpfen. Nebenbei geht es auch noch um die Platzierung in der Tabelle. Die Gäste vom Sonntag haben hier die Nase noch hauchdünn vorn. Eine Nauheimer Niederlage am Freitag sowie zwei Siege der Blue Lions am Wochenende würden für einen Platztausch sorgen, der, so kurz vor dem Weihnachtsfest, sicher auch für Genugtuung sorgen würde. Anbully ist Sonntag 17 Uhr.

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