Bundes-Wasserstoffzentrum: Chemnitz unter den Finalisten, Entscheidung für nächste Woche erwartet

Chemnitz- Im Rennen um ein nationales Wasserstoffzentrum hat sich Chemnitz in einem Vorentscheid gemeinsam mit Duisburg und Pfeffenhausen gegen 15 weitere Mitbewerber durchgesetzt. Nun wartet der Standort auf die Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die Ende August gefällt wird.

Das Projekt ist nicht nur regional bedeutend. Von der damit verbundenen Strahlkraft des Standortes erhofft sich auch der Freistaat Sachsen Freistaat viel. Denn umweltfreundliche Technologien sind nur für das Gelingen der Energiewende absolut notwendig, sondern auch ein enormer Wirtschaftsfaktor. Bis 2050 soll der CO2-Ausstoß um 80 Prozent gesenkt werden.  Wasserstoff als Energieträger ist eine  äußerst klimafreundliche Alternative  zu herkömmlichen Energiequellen wie Kohle, Gas oder Öl und bietet im Vergleich zu anderen Zukunftstechnologien enorme Vorzüge. Und auch im Zusammenhang mit der Transformation der Automobilindustrie, der Abkehr von herkömmlichen Antrieben hin zur Produktion alternativen Antrieben, kann das geplante Wasserstoffzentrum ein wichtiger Baustein sein und zum Gelingen der Transformation beitragen. Bleibt zu hoffen, dass Chemnitz den Zuschlag bekommt, den Wasserstoffstandort weiter ausbauen kann und somit die Entwicklung von Sachsen zur europäischen Wasserstoff-Kompetenzregion weiter voranbringt.