Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen „Revolution Chemnitz“

Chemnitz- Gegen die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppe „Revolution Chemnitz“ hat die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben. Vorgeworfen wird den acht Männer, dass sie sich im September des vergangenen Jahres zusammengeschlossen haben, um Anschläge zu verüben.

Auch ein bürgerkriegsartiger Aufstand sei für Berlin geplant gewesen. Laut Bundesanwaltschaft wurde Anklage aufgrund der Auswertung von Chat-Protokollen auf den Handys der Beschuldigten erhoben.

Seit geraumer Zeit ermittelt der Generalbundesanwalt gegen die Gruppierung. Aktuell sitzen die acht Männer in Untersuchungshaft. Laut ersten Ermittlungen gehöre ein Großteil von ihnen zu den führenden Köpfen der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene im Raum Chemnitz.

Kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit war der Generalbundesanwalt gegen die Gruppe vorgegangen, da es Hinweise für Gewaltaktionen am 3. Oktober in Berlin gegeben habe.