Bundeskanzler-Stipendiaten der Humboldt-Stiftung unterwegs in Leipzig

Ab Sonntag sind die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Bundeskanzler-Stipendiums 2010/2011 zwei Wochen lang in Deutschland und Belgien unterwegs, um Einblicke in verschiedene Bereiche von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in Deutschland und Europa zu gewinnen.

Die Gruppe besteht aus 30 Nachwuchsführungskräften aus den USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China. Stationen der Reise sind unter anderem das Leipziger Neuseenland, die Audi AG in Ingolstadt, eine Brauereibesichtigung und ein Besuch der Siemens AG in München, das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und ein Besuch des Evangelischen Diakoniewerks Zoar.

Das Bundeskanzler-Stipendium steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Ziel ist es, Nachwuchsführungskräften aus den genannten Ländern bereits in einem frühen Karrierestadium einen langfristigen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen.

Nach ihrer Rückkehr und weiterem beruflichen Werdegang im Heimatland haben sie aufgrund der intensiven Deutschlanderfahrung das Potential, Mittler zwischen Deutschland und ihrem Heimatland in bedeutenden Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu werden.