Bundespolizei klärt Schüler über Gefahren an Gleisanlagen auf

Chemnitz – Die Bundespolizei muss immer wieder Bahnstromunfälle von Kindern und Jugendlichen verzeichnen, bei denen auf Waggons oder Strommasten geklettert wurde. Die meisten Unfälle enden mit schwersten oder gar tödlichen Verletzungen.

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Erst im Juli 2017 ereignete sich in Dresden ein Bahnstromunfall mit schweren Verbrennungen, bei welchem ein Mann auf einen Güterwagon kletterte und dabei der Oberleitung zu Nahe kam. Auch in Osnabrück überlebte ein Mädchen einen Stromüberschlag nur durch ein Wunder.

Im Bereich der Bundespolizeiinspektion Chemnitz gab es glücklicherweise noch keinen schweren Bahnstromunfall. Damit dies so bleibt, gehen die Präventionsbeamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz in der nächsten Woche wieder in mehrere Schulen der Region, um über diese Gefahrenquelle aufzuklären.

Unterstützt werden sie dabei von einem Kollegen der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin. Dieser reist mit einem Bahnstrommodell in Originalgröße an. Es besteht aus einem Stromabnehmer, einer Elektrolok, sowie zwei gekürzten Strommasten und den dazugehörigen Stromleitungen.

Die erste Station wird am 25. September das Gymnasium in Einsiedel sein. Danach gehen die Beamten an die Oberschule Chemnitz-Reichenbrand, das Georgius-Agricola Gymnasium Chemnitz und am Donnerstag an das Dr.-W.-Andre Gymnasium. Es werden dabei täglich mehrere Klassenstufe über die besonderen Gefahren des Bahnstroms aufgeklärt.

(Quelle: Bundespolizei Chemnitz)