Bundespolizei verhaftet Rädelsführer

Im Ergebnis der Übergriffe auf Beamte der Bundespolizei durch sogenannte Anhänger der SG Dynamo Dresden in der Nacht zum 12. Januar auf dem Bahnhof Dresden-Neustadt, wurde durch die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Landfriedensbruchs im besonders schwerem Fall und weiterer Delikte eingeleitet.

Bei den Ausschreitungen am Wochenende wurden drei Beamte der
Bundespolizei verletzt. Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei konnte in engem Zusammenwirken mit der Kriminalpolizeiinspektion der Polizeidirektion Dresden ein Rädelsführer der Auseinandersetzung namhaft gemacht werden.

Gegen diesen wurde in gemeinsamer Zusammenarbeit durch die Staatsanwaltschaft Dresden beim Amtsgericht Dresden ein Haftbefehl erwirkt. Nach den unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei, konnte ein 27jähriger Beschuldigter aus Dresden am heutigen Tag verhaftet werden.

Neben dem nun folgenden Strafverfahren wegen schwerem Landfriedensbruch (Strafandrohung zwischen 6 Monaten und 10 Jahren Freiheitsstrafe) erwarten den Rädelsführer und seine Mittäter ein Bahnhofsverbot sowie ein Beförderungsverbot für die Bahnhöfe und Züge der Deutschen Bahn AG, als auch ein bundesweites Stadionverbot durch den Fußballverein SG Dynamo Dresden.

++
Mit dem SACHSEN FERNSEHEN Newsletter sind Sie immer top informiert!