Bundespolizei zieht Fazit zum Trainingseinsatz in Leipzig

Leipzig – In der Nacht zum Mittwoch trainierten circa 500 Beamte der Bundespolizei den Einsatz im Ernstfall. Dabei wurde ein Anschlagsszenario am Leipziger Hauptbahnhof simuliert. Die Beamten reisten aus allen Teilen Deutschlands zu dieser Übung an. 

© Holger Baumgärtner

Auch wenn die Beamten hoffen, dass es nicht zu Anschlägen in Leipzig kommen wird, trainiert die Bundespolizeidirektion doch immer wieder den Ernstfall. So auch in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai. Im Leipziger Hauptbahnhof übten Streifenbeamte und Einsatzkräfte der mobilen Kontroll-und Überwachungseinheit den Angriff bewaffneter Attentäter. Simuliert wurden diese durch geschulte Einsatztrainer mit Schnellfeuergewehren und Explosionsmitteln.

Auch Beamte der Polizeidirektion Leipzig, der Branddirektion und der Deutsche Bahn AG nahmen teil. Dies ist vor allem deshalb notwendig, da heutzutage kein Anschlagsszenario ohne die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden zu bekämpfen ist.

Insgesamt waren an der Übung rund 500 Personen beteiligt. Aus ganz Deutschland reisten in der vergangenen Nacht Bundespolizisten an, um Verletzte, Reisende oder Attentäter zu mimen und die Übung als Schiedsrichter und Funktionspersonal zu begleiten. Die Erfahrungen und Ergebnisse der Übung fließen direkt in die Konzeption künftiger Trainingsmaßnahmen ein.