Bundesratsinitiative zum Feuerwehrführerschein – Sachsen zieht mit

Der Freistaat wird sich der geplanten bayerischen Bundesratsinitiative zum Feuerwehrführerschein anschließen. Das hat am Dienstag das Kabinett in Dresden beschlossen.

Die Initiative im Bundesrat soll allen Bundesländern kurzfristig die Erteilung von gesonderten Fahrberechtigungen auch für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen Gesamtmasse ermöglichen, so das Innenministerium. Damit soll es den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der sonstigen Einheiten des Katastrophenschutzes ermöglicht werden, auch ohne LKW-Führerschein im Einsatz die entsprechend schweren Fahrzeuge ihrer Organisation zu führen. Bisher können dies nur solche Mitglieder, die im Besitz einer allgemeinen Fahrerlaubnis der früheren Klasse 3 sind, also noch einen alten Führerschein besitzen.

„Unsere Feuerwehren brauchen diesen Führerschein schnell. Wir leisten mit der Gesetzesinitiative einen wichtigen Beitrag zur Effektivität und Attraktivität der Feuerwehren in Sachsen. Eine gut ausgerüstete und leistungsfähige Feuerwehr dient in erster Linie der Sicherheit unserer Bevölkerung.“, so der sächsische Innenminister Markus Ulbig.