Bundesverband mittelständische Wirtschaft sieht Brückenentscheidung als Erfolg

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) begrüßt die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Bautzen zum Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke.

Das eindeutige Votum der Richter, dass die Elbquerung gebaut werden muss, bekräftigt den Bürgerentscheid von 2005, in dem 70 Prozent der Dresdner für den Bau der Brücke gestimmt haben. Zu den jahrelangen Auseinandersetzungen zwischen Brückebefürwortern und -gegnern erklärte der BVMW-Landesgeschäftsführer Bodo Schwarz: Die Gegner des Brückenbaus sollten die Entscheidung des OVG, die keine aufschiebende Wirkung hat, akzeptieren. Szenarien, die schon im voraus wegen des Brückenbaus den Verlust des Welterbetitels heraufbeschwören und gar die Glaubwürdigkeit Deutschlands zu geschlossenen Verträgen in Frage stellen, sind reine Spekulationen und tragen nicht zu einer Versachlichung der Entscheidung bei.

Der Bau der Brücke, so Schwarz weiter, werde die Verkehrssituation der Landeshauptstadt verbessern und auf Jahre hinaus für Brot und Lohn sorgen. Der Mittelstand werde gewiss davon profitieren. Dass es dazu kommt, darauf werden wir achten , so der Landesgeschäftsführer. Zur gestrigen Äußerung des Bundesvizepräsidenten Wolfgang Thierse, der behauptet hatte, dass Dresden die erste Stadt der Welt sei, die absichtsvoll den Weltkulturerbetitel verloren hat , sagte Schwarz. Herr Thierse sollte seine Auffassung zur Demokratie überprüfen und sein Amt nicht mit subjektiven Befindlichkeiten belasten.

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