Bundesverdienstkreuz für Alt-Bischof Reinelt

Acht Sachsen sind heute in Dresden mit dem höchsten Orden der Bundesrepublik ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Tillich ehrte unter anderem Altbischof Joachim Reinelt und den Chemnitzer Ex-OB Peter Seifert mit dem Bundesverdienstorden.+++

Sie haben sich für andere engagiert, haben sich in Kirche, Politik und gemeinnützigen Projekten eingesetzt. Weit über das normale Maß hinaus. Dafür haben acht Sachsen am Montag den Bundesverdienstorden in der Staatskanzlei in Dresden erhalten.

Redeausschnitt im Video von Stanislaw Tillich (CDU), Ministerpräsident Sachsen

Unter den Preisträgern ist Alt-Bischof Joachim Reinelt. Erst im April wurde er in den Ruhestand verabschiedet, seit 1988 war er Bischof des Bistums Dresden Meißen. Tillich hob vor allem Reinelts Engagement in der sozialen Arbeit bereits seit DDR-Zeiten hervor. Die Öffnung der Kirche zur Gesellschaft sei ihm stets ein Anliegen gewesen.

Interview im Video mit Joachim Reinelt, ehemaliger Bischof Dresden-Meißen

Zu den Preisträgern zählt auch der ehemalige Oberbürgermeister von Chemnitz Peter Seifert. Von 1993 an war er 13 Jahre lang Chemnitzer Stadtoberhaupt. Sein Wirken habe ganz maßgeblich zur positiven Entwicklung der Stadt beigetragen, so Tillich.

Interview im Video mit Peter Seifert (SPD), Chemnitzer Ex-Oberbürgermeister

Der Leipziger Kinderchirurg Professor Detlef Brock erhielt den Bundesverdienstorden für seine Arbeit in Krisengebieten und Entwicklungsländern. Seit über zwei Jahrzehnten leistet er medizinische und humanitäre Kinderhilfe, unter anderem in Ruanda, Palästina und Afghanistan.

Interview im Video mit Prof. Detlef Brock, Leipziger Kinderchirurg

Joachim Reinelt bedankte sich am Ende der Veranstaltung im Namen aller Preisträger. Hinter jedem von ihnen stände ein Team, ohne das diese Leistungen nicht möglich gewesen wären, so der Alt-Bischof.

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