Bundesverkehrsminister Ramsauer beim Weltverkehrsforum

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat am Donnerstag gemeinsam mit der Kanadischen Präsidentschaft, State Minister Rob Merrifield, und ITF-Generalsekretär Jack Short das Weltverkehrsforum in Leipzig besucht.

In seiner Rede hob Ramsauer die Mobilität als eine der großen globalen Herausforderungen unserer Zeit hervor: „Unsere mobile Zukunft braucht Innovationen. Die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe,
der Klimawandel, das anhaltende Verkehrswachstum und nicht zuletzt die Lebensqualität unserer Städte fordern neues Denken und globales Handeln. In den kommenden Jahrzehnten muss es uns gelingen, die Erfordernisse des Verkehrs mit den Bedürfnissen der Wirtschaft sowie des Umwelt- und Klimaschutzes in Einklang zu bringen.

Wir arbeiten intensiv an der Umsetzung neuer Technologien und Konzepte bei alternativen Antrieben, wie der Elektromobilität. Bis 2020 wollen wir mindestens eine Million Elektro-Autos auf deutsche Straßen bringen. Politik und Wirtschaft fördern Forschung und Entwicklung der alternativen Antriebe mit insgesamt rund zwei Milliarden Euro. Deutschland als Logistik-Weltmeister arbeitet auch mit Hochdruck an intelligenten Telematiklösungen und effektiven Lärmschutzmaßnahmen. Wir müssen über nationale Grenzen hinaus denken. Wir brauchen international gemeinsame Ziele und Standards. Das gilt für den internationalen Luftverkehr genauso wie für den Aufbau der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Als Vertreter des Bundesverkehrsministeriums werden in Leipzig außerdem der Parlamentarische Staatssekretär Andreas Scheuer (Koordinator der Bundesregierung
für Güterverkehr und Logistik) sowie die beiden beamteten Staatssekretäre Rainer
Bomba und Klaus-Dieter Scheurle die vielfältigen Potenziale und Maßnahmen zum
Einsatz von Innovationen im deutschen Verkehrssektor darstellen.