Bundeswehr ab März nur noch für Freiwillige

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat am Mittwoch im Bundestag die Neugestaltung der Bundeswehr vorgestellt.

„Im Vorgriff auf die gesetzliche Regelung ist beabsichtigt, bereits ab dem 1. März 2011 des kommenden Jahres niemanden mehr gegen seinen Willen einzuberufen. Das heißt, dass nach dem 3. Januar 2011 eine Einberufung nur noch auf eigenen Wunsch erfolgt“, heißt es auf der Internetseite des Bundesverteidigungsministeriums.

Ursprünglich war die Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2001 vom Kabinett beschlossen worden. Damit endet die Wehrpflicht nun vier Monate früher als erwartet.

Um personelle Engpässe zu umgehen, soll es für Wehdienstleistende, deren Dienstzeit 2011 endet, eine Verpflichtunsprämie abhängig von der Dauer der Verpflichtung geben.