Bundeswehr beginnt mit Rückverlegung nach dem Hochwasser

Die Bundeswehr in Sachsen hat nach ihrem Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe nun mit der Rückverlegung der ersten Truppenteile an ihre Heimatstandorte begonnen. Der Kommandeur des Landeskommandos zieht erste Bilanz. +++

Die Entscheidung war vor dem Hintergrund der sich entspannenden Hochwasserlage in Sachsen durch das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin in Verbindung mit den zivilen und kommunalen Krisenstäben getroffen worden. Das Landeskommando Sachsen koordiniert nun die Rückverlegung bis 13.06.2013 mit der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“.

Heute sind fünf Bataillone aus ihren Einsatzräumen entlang der Elbe auf dem Rückweg, unter anderem in ihre Kasernen nach Gera, Marienberg und Leipzig. An den Heimatstandorten werden sich die Soldaten dann auf Folgeaufträge, möglicherweise auch im Rahmen der Hochwasserhilfe, vorbereiten.

Oberst Knop, Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, lobte den Einsatz aller Beteiligten: „Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung und freundliche Aufnahme sowie unseren zivilen Partnern, den Krisenstäben, Bürgermeistern und Landräten für das kollegiale und kameradschaftliche Miteinander an den Deichen. Ein besonderer Dank gilt natürlich unseren Soldatinnen und Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“, aller unterstützenden Verbände, besonders dem niederländischen Pionierbataillon und der Einsatzverband der Deutsch/Französischen Brigade für die hervorragende Arbeit im Hochwasser.“ Knop weiter: „Der hochmotivierte Einsatz der Soldatinnen und ,Soldaten bei den Hochwasserschutzmaßnahmen ist der erlebbare Ausdruck unseres Mottos „Wir. Dienen.
Deutschland.“

Der Einsatz der Bundeswehr hatte am Montag, den 2. Juni begonnen, nachdem in Dresden die
Katastrophenwarnstufe 4 ausgelöst worden war. Zeitweise waren über 4.000 Soldatinnen und Soldaten sachsenweit im Katastropheneinsatz und hatten unter anderem Sicherungsmaßnahmen an den Deichen munterstützt, Sandsackwälle errichtet und der Bevölkerung bei Evakuierungsmaßnahmen geholfen.

Quelle: Landeskommando Sachsen

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