Bundesweiter Tag der Städtebauförderung in Leipzig eröffnet

Leipzig – Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eröffnete am Samstag den bundesweiten Tag der Städtebauförderung in Leipzig. Die ehemalige Baumwollspinnerei lud dabei zu einem Rundgang auf dem Gelände ein.

Eine Stadt im Wandel. In den letzten Jahren sind in Leipzig aus Bauruinen bewohnbare Häuser entstanden und wie aktuell am Lindenauer Hafen ganz neue Stadtquartiere. Passend zu diesem Wandel wurde am Samstag der Tag des Städtebaus durch Innenminister Host Seehofer in Leipzig eröffnet. Doch es gibt nicht nur Positives am scheinbar unaufhaltbaren Boom der Stadt. Wohnraum wird immer teurer und Wohnen wird somit zum Luxusproblem. Ein Problem, was auch die Bundesregierung angehen will.

Das erklärte Ziel 500.000 Wohnungen und damit 50% mehr als noch in der vergangenen Legislaturperiode. Baukindergeld heißt in diesem Falle das Stichwort, um die Ziele zu verwirklichen.

Im Anschluss an Seehofers Rede gab es trotz guter Vorschläge noch Redebedarf. Demonstranten der Leipziger Initiative „Stadt für alle“ hatten bereits während Seehofers Ansprache lautstark ihrem Unmut Luft gemacht. Sie kritisieren Verdrängungsprozesse, die durch stark steigende Neubaumieten in Leipzig entstehen. Aus diesem Grund fordert auch Seehofer die nötigen Bauvorschriften zu vereinfachen, um so unnötige Kostentreiber zu beseitigen.