Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

Wenn am Freitag der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ beginnt, dann gehen auch 13 Schüler der Städtischen Musikschule Chemnitz an den Start, das sind fast doppelt so viele, wie im Vorjahr.

Auch Simon und Helene Winkler, Lasse Anders, Caroline Zaunick und Felix Lingath haben im Vorfeld die Jurys von Regional- und Landesausscheid überzeugt und sich so für die Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifiziert.

In beiden Vorentscheiden erspielte sich das Klavier – Quintett einen 1. Preis und die damit verbundene Weiterleitung zur nächsten Wettbewerbsstufe.

Mehr als 1.260 sächsische Schülerinnen und Schüler hatten sich im Januar auf Regionalebene vorgestellt, 448 von ihnen traten im März zum Landeswettbewerb an.

13 der 21 Nachwuchsmusiker, die sich aus der Region Chemnitz für das Finale qualifizieren konnten, sind Schüler der Chemnitzer Musikschule.

Gemeinsam mit 126 jungen Künstlern werden sie den Freistaat Sachsen nun im Finale von „Jugend musiziert“ vertreten.

Der Bundeswettbewerb steht in diesem Jahr ganz im Zeichen seines Jubiläums, denn er wird bereits zum 50. Mal ausgetragen.

Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb „Jugend musiziert“ 1964, um dem Mangel an qualifiziertem Orchesternachwuchs zu begegnen.

Auch heute noch ist der Leistungsgedanke auf Landes- und Bundesebene entscheidend, während sich der Regionalausscheid als kleines Festival für alle Musikbegeisterten präsentiert.

Austragungsorte für den Bundeswettbewerb 2013 sind Erlangen, Fürth und Nürnberg.

In den drei Städten stellen die Nachwuchsmusiker ab Freitag ihr Können unter Beweis.