Bundeswettbewerb „SolarMobil Deutschland“

In der Chemnitzer Innenstadt sind am Freitag kleine Technikwunder unterwegs gewesen.

Die selbstgebastelten Solarfahrzeuge stammen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland. Sie hatten sich vor dem Moritzhof versammelt, um die Sieger des Bundeswettbewerbes „SolarMobil Deutschland“ zu ermitteln.

Mehr als 60 Teams aus der ganzen Bundesrepublik mit rund 160 Teilnehmern hatten sich zuvor in Regionalausscheiden qualifiziert.

In Chemnitz gingen sie in zwei Disziplinen an den Start.

Interview: Ingo Voigtländer – Mitorganisator des SolarMobil-Wettbewerbs

Beim Wettstreit ums schnellste oder kreativste Solarmobil waren auch Teams aus Chemnitz am Start. Zu einem gehörte Thomas Weiß.

Der Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Einsiedel ist seit Jahren in der Arbeitsgemeinschaft Elektronik/Informatik des solaris Förderzentrums für Jugend und Umwelt aktiv. Zusammen mit seinem Bruder hat er einen ultraleichten Solar-Flitzer gebaut.

Interview: Thomas Weiß – Chemnitzer Schüler

Auf der 10 Meter langen Rennstrecke musste außerdem ein Tunnel durchfahren werden, für den ein spezieller Energiespeicher notwendig ist.

Die Konstruktion der Solarmobile ist also eine anspruchsvolle Aufgabe. Ziel ist es, mehr Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern.

Interview: Ingo Voigtländer – solaris Förderzentrum für Jugend & Umwelt Chemnitz

Bei vielen der teilnehmenden Schüler ist das bereits gelungen. Auch für Thomas Weiß ist die Beschäftigung mit den kleinen Solarmobilen mehr als nur ein cooles Hobby.

Interview: Thomas Weiß – Chemnitzer Schüler

Rund um die Rennstrecke gab es für die Schüler zahlreiche Informationen rund ums Thema „Fahrzeuge von morgen“ zu entdecken. Schließlich fand die Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität in Chemnitz statt.