Buntes Pappbootrennen im Kanupark

Mehr als 4.500 Zuschauer waren gekommen und genossen die Volksfeststimmung.

Im Markkleeberger Kanupark rüstete man zum dritten Pappbootrennen. Achtzehn Teams werkelten fleißig, um aus 8 Kilometern Klebeband und 550 Quadratmetern Pappe seetüchtige Boote zu bauen.

Aber auch Kreativität war gefragt. Die Boote hatten ihre Bewährungsprobe im Wildwasserkanal zu bestehen. Ob sie ihren Namen alle Ehre machten, sollte sich in der Gischt noch erweisen.

Interview: Reinhard Rösler – Kunstverein Markkleeberg

Mit fachmännischen Blicken begutachteten die Juroren die Boote für die Gesamtwertung. Wie bei den olympischen Spielen defilierten dann die Teams mit ihren Bootskonstruktionen entlang der Zuschauer zum Startbecken. Die Bewunderung für die Kapitäne in ihren tollkühnen Kisten kannte keine Grenzen.

Dann ging es auch schon zur Sache und die Boote wurden in das wild strömende Wasser gelassen. Einige kamen über das Startbecken nicht hinaus. Ob dafür fahrerisches Ungeschick oder konstruktive Mängel ausschlaggebend waren, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Interview: Prof. Rainer Schade – Jurymitglied

Gut die Hälfte der klebeband-bewährten Pappboote kam im Zielbereich des Wildwasserkanals an. Für die Teams galt es, mit ihrem Boot oder dessen Resten die Ziellinie gemeinsam zu überqueren. Jede Zielpassage feierten die Zuschauer enthusiastisch.

Am Ende des feucht-fröhlichen Spektakels waren alle Sieger. Auf die vierte Auflage des Pappbootrennens kann man schon einmal gespannt sein.

+++ Der Veranstaltungskalender bei LEIPZIG FERNSEHEN. Jetzt reinschauen und kein Event mehr verpassen. +++