CDU diskutiert zukünftige Mobilität

Chemnitz- „Sachsen kommt voran“ unter diesem Motto stand am Montagabend die Regionalkonferenz der Sächsischen Union in Chemnitz. Bei der interaktiven Konferenz, konnten Bürger mit Politikern ins Gespräch kommen und Anregungen zu verschiedenen Themen geben.

Spitzenpolitiker, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer, oder der Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand und die neuen Bundesländer, Christian Hirte, standen bei verschiedenen Themen Rede und Antwort.

Unter anderem ging es um „Möglichkeiten über die zukünftige Mobilität im Freistaat“.

Dabei wurden zum Beispiel finanzielle Belastungen für Schüler diskutiert.

Mobilität müsse im Freistaat gestärkt werden.

Denn diese sei eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein funktionierendes Zusammenleben, Arbeiten und Wirtschaften, so der Ministerpräsident.

Gerade auch im ländlichen Raum gäbe es noch Nachholbedarf.

Neben der Mobilität wurden auch andere Themen diskutiert.

Im Meinungsaustausch mit den Bürgern wurde deutlich, dass die Sachsen auch in Bezug auf Kindertagesstätten und Lärmschutz noch weiteren Handlungsbedarf sehen.

Die konstruktiven Kritiken der Teilnehmer nehme man sich an, um die Situation im Freistaat zukünftig zu verbessern.

Aus aktuellem Anlass wurde aber auch der Rückzug von Angela Merkels aus dem CDU-Vorsitz thematisiert.

Dass die Kanzlerin nicht mehr für den Vorsitz kandidieren wolle, schaffe bei den Parteikollegen großen Respekt, so Kretschmer.

Am Abend wurden jedoch nicht nur verschiedene Themenschwerpunkte diskutiert, sondern auch das ehrenamtliche Engagement gewürdigt.

Im Rahmen der Aktion „Mit Herzblut für Sachsen“ wurden dabei mehrere Vereine geehrt, die sich in verschiedensten Bereichen engagieren.

Mit dem Projekt soll das Ehrenamt im Freistaat gestärkt werden.

Außerdem sollten diejenigen Anerkennung bekommen, die sich mit viel Herz für ihre Region einsetzen.