CDU-Fraktion bringt Antrag ein – Leipzig bald Ausrichter der Bundesgartenschau?

Als erste Stadt in Sachsen könnte in Leipzig die Bundesgartenschau (BUGA) stattfinden. Die Leipziger CDU-Fraktion wird am kommenden Mittwoch dazu einen entsprechenden Antrag auf eine Bewerbung im Stadtrat einbringen. +++

Dr. Sabine Heymann, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende dazu: „Das Gebiet entlang des Elsterbeckens und der Neuen Luppe, bis hin zum Auensee, birgt in seinem Wechselspiel zwischen Natur- und urbanem Raum, zwischen Wald, Wasser und Kleingartenparks, viele Besonderheiten. Gleichzeitig gibt es hier zahlreiche Nutzungs- und Gestaltungsmängel, die im Rahmen einer BUGA ausgeglichen werden könnten.“

Aus Sicht der Christdemokraten gibt es allerdings noch viele Herausforderungen zu meistern, aber auch Potenziale dafür, dass eine mögliche BUGA in Leipzig etwas ganz besonderes werden könnte. So könnte die baulich sanierte, aber weitgehend ungenutzte Altdeponie am Heuweg als einzigartiger Aussichtspunkt dienen. Außerdem könnte die Nachnutzung vernässter Kleingärten als Modellprojekt in Frage kommen.

Als Herausforderung sieht die Leipziger CDU-Fraktion allerdings der noch immer unter schlechter Wasserqualität leidende Auensee und seine desolate Umgebung. Dennoch ergibt sich hier Potenzial für ein künftiges Naherholungsgebiet in der Tradition des früheren Lunaparks.

„Dieses Gebiet ist auch ein Schwerpunkt unseres Hochwasserschutzkonzeptes. Die Einbindung dieses Themas und die Erschließung neuer Nutzungen auf den Gewässern würde eine BUGA Leipzig zu etwas ganz Besonderem machen.“, so Heymann weiter.

Ein realistisches Ausrichtungsdatum wäre laut der CDU das Jahr 2025. Der zeitliche Ablauf einer Bewerbung macht es notwendig, dass spätestens Anfang 2014 geklärt sein muss, ob und wie eine BUGA Leipzig inhaltlich und wirtschaftlich machbar ist.