CFC muss weiter um Drittligazulassung bangen

Chemnitz – Nachdem den Chemnitzer FC Mitte April die erste Entscheidung des Deutschen Fußballbundes im Zulassungsverfahren für die Drittligalizenz erreicht hatte, legte der Verein fristgerecht Beschwerde ein. Die darin angeführten Gründe wurden von der DFB-Zentralverwaltung jedoch nicht vollumfänglich anerkennt.

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Der CFC prüft derzeit, ob Widerspruch gegen diese Entscheidung eingelegt wird. Dafür hätte der Verein bis zum 15. Mai Zeit.

An die Lizenzvergabe hatte der DFB verschiedene Bedingungen geknüft. So sollen die Himmelblauen unter anderem ein Sicherheitskonzept für das Stadion sowie weitere technische Unterlagen einreichen. Aber auch wirtschaftlich muss stark nachgebessert werden. Im Raum stehen noch immer die 4,6 Mio. Euro Schulden, die dringend abgetragen werden müssen. Bis zum 2. Juni muss der CFC Einnahmen oder verminderte Ausgaben über die gesamte Schuldensumme nachweisen.

Nur wenn die vom DFB gestellten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden, können die Himmelblauen in der Saison 2017/2018 erneut in der Dritten Liga an den Start gehen.