CFC stellt sich dem Hamburger SV

Chemnitz - Für den Chemnitzer FC steht am Wochenende ein absolutes Highlight auf dem Programm. In der ersten Runde des DFB-Pokals treffen die Himmelblauen Zuhause auf den Hamburger SV. Der Zweitligist ist ein starker Gegner. Dennoch sieht Trainer David Bergner Chancen.

Das letzte Spiel gegen den Halleschen FC ging mit 3:1 an den Gegner. Jetzt sind die Chemnitzer Fußballer besser aufgestellt. Rafael Garcia und Eric Tallig sind wieder fit und am Sonntag mit im Kader. Als Kapitän rückt der Abwehrspieler Niklas Hoheneder nach.

Der Verlust des ehemaligen Mannschaftsführers Daniel Frahn hinterlässt Spuren. Der CFC trennte sich letzten Montag von dem Stürmer. Nicht nur, dass ein guter Spieler fehlt, auch die Gründe seines Weggangs sorgten in der letzten Woche für Aufregung. Sowohl bei den Fans, als auch bei der Mannschaft.
Frahn hatte sich offenbar beim Spiel gegen den Halleschen FC mit der rechtsradikalen Gruppierung "Kaotic Chemnitz" sympathisiert. Die dadurch entstandene Schädigung veranlasste den Verein, sich sofort von Daniel Frahn zu trennen. Der CFC verpflichtet sich, im Gesellschaftsvertrag ein "Bollwerk gegen Rechtsradikalismus" zu sein. Klar ist, dass es an keinem vom CFC spurlos vorbei gegangen ist.
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Inwieweit sich dieser Trubel auf die Leistung der Mannschaft auswirkt, wird sich dann zeigen. Der CFC erwartet zum DFB-Pokalspiel am Sonntag 15.000 Besucher. Bis auf wenige vereinzelte Plätze ist das Spiel bereits ausverkauft. Aus Hamburg werden zwei- bis dreitausend Fans erwartet, um ihren Verein zu unterstützen. Aufgrund der erwarteten Zuschauerzahl wird das Spiel als ein Hochsicherheitsspiel eingestuft. Die Experten bereiten bereits alles vor und alle notwendigen Maßnahmen werden getroffen.
Am Sonntag um 16 Uhr öffnet das Stadion an der Gellertstraße seine Tore, der VIP-Bereich schließt sich dann um 17 Uhr an.
Ob der Chemnitzer FC eine Chance gegen den Hamburger SV haben wird, zeigt sich dann mit dem Anpfiff um 18:30 Uhr.