ChemCats bezwingen Phönix Hagen Ladies zu Hause mit 78:53

Es ging schleppend los. Die ohne Innenspielerinnen angereisten Hagenerinnen machten den Cats im ersten Viertel arg zu schaffen.

Schon zeitig brachten sich Laura Dinkins, Jana Heinrich und Danielle Ward in Foulprobleme. Sie limitierten so zum einen ihre Spielzeit, zum anderen hemmte dies den gewohnten Spielrhythmus. Auch auf Grund der daraus entstehenden Hagener Freiwürfe und das man sich in der Defense zurücknehmen musste, konnte Hagen zu Beginn gut mitspielen. In der Offensive wurden regelmäßig freie Korbleger verlegt und somit ein klareres Zwischenergebnis in Viertel 1 (20:16) und in der Halbzeit (45:30) vergeben.

In der zweiten Halbzeit wollten die ChemCats der Dominanz auf dem Feld auch auf der Anzeigetafel mehr Ausdruck verleihen. Allerdings foulten sich Dinkins und Ward im Übereifer aus. Die Zahlen, die die Überlegenheit der Einheimischen am meisten widerspiegeln, sind sicher die Anzahl der Rebounds und die Anzahl der offenen Korbleger. 69 Abpraller sicherten sich die Katzen, davon 30 in der Offensive. 61 Korbleger erspielten sich die Damen, aber nur 25 konnten auch im Korb untergebracht werden. Am Ende standen 3 Dinge. Erstens – die Zuschauer, die zufrieden klatschten. Zweitens – die Tatsache, dass dabei knapp 100 Chemnitzer mehr kamen, um die Kätzchen zu sehen. Und drittens – ein weiterer klarer Sieg (78:53) gegen einen Ligakonkurrenten, der höher hätte ausfallen können.

Positives und Negatives gab es von der Chemnitzer Bank. Während sich Nadja Heuschkel nach nur 3 Minuten mit einer großen Beule auf der Stirn wieder verabschieden musste, brachte Anna Lena Spothelfer große Entlastung. In ihren 24 Minuten Einsatzzeit machte die 16-jährige nicht nur wenig Fehler, sondern auch 8 Punkte. Da die Bank der ChemCats sehr dünn geworden ist (s.u.), ist es umso erfreulicher, wenn es so klare Fortschritte gibt. (Gina Groß – Knöchel, Nadja Heuschkel – leichte Gehirnerschütterung, Judith Schmidt – Kapselverletzung im Finger, Sarah Ullrich – Achillessehnenreizung, Steffi Müsch – Grippe und Mary Ann Mihaliy – WNBL)

Die Trainer und vor allem Physiotherapeut Ralf Fuhrmann werden sich freuen, wenn die erste Grippewelle durch ist. Im Moment gibt es im Training weniger Trinkpausen als Pausen zum Nase putzen.

In der nächsten Woche folgt schon ein weiteres Heimspiel gegen Quakenbrück. Und damit heißt es auf ein Neues:  Sonntag 15 Uhr – ChemCats Basketball in der Richard Hartmann Halle.Für die Cats:

Schmidl (3 Punkte), Spothelfer (8 / 1 Dreier), Heuschkel (0), Moore (14), Heinrich (16 / 2 Dreier / 11 Rebounds), Dinkins (18 / 13 Reb), Schnorr (5 / 13 Reb), Ward (14 / 15 Reb), Groß (0).

Quelle:   Pressemitteilung www.basketball4girls.de

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