ChemCats vs. Oberhausen

Für die ChemCats stand das Wochenende wahrlich unter keinem guten Stern.

Nach ihrer Niederlage am Freitag gegen Freiburg folgte dann am Sonntag die gegen Oberhausen. Ein Resultat, das für Mannschaft und Fans eines zur traurigen Gewissheit werden ließ – den Abstieg der Chemnitzer Basketballdamen aus der 1.Bundesliga.

Das letzte Saisonspiel der ChemCats gegen Oberhausen am Sonntag in der Sporthalle am Schlossteich. Etwa 400 Zuschauer in der Halle erlebten mit, wie sich die Chemnitzer Basketballdamen aus der 1.Bundesliga verabschiedeten. Denn im Heimspiel der Chemnitzerinnen hatten die Gäste die Nase vorn und ließen den ChemCats kaum eine Chance.

Die Mannschaft aus Oberhausen machte von Anfang an Druck und zog den Katzen um Trainer Raoul Scheidhauer gleich im ersten Viertel mit 2 zu 10 Punkten davon. Erst zum Ende des Viertels kamen die Chemnitzerinnen besser in Schwung und konnten den Abstand auf zwei Punkte Rückstand verkürzen.

Im zweiten Viertel folgte dann ein offener Schlagabtausch bei dem die Scheidhauer-Schützlige eine Weile mithalten konnten. Doch dann jagte ein Dreier der Gäste den nächsten. Mangelnde Defense-Arbeit der ChemCats ließ die Gäste aus Oberhausen auch dieses Viertel mit 30:39 für sich entscheiden.

Interview: Raoul Scheidhauer – Trainer ChemCats

Das gleiche Bild im dritten Viertel. Allein die Punkte von Corrie Fertitta und Chevon Keith hielten die Chemnitzerinnen im Spiel. Immer wieder nutzten die Gäste ihre Reboundüberlegenheit für zweite Korberfolge. 57:65 – so der Stand vor dem letzten Viertel.

Hier gaben die ChemCats noch einmal Gas und konnten den Rückstand zeitweise sogar auf 6 Punkte verkürzen. Doch am Ende spielte Oberhausen mit mehr Routine und Übersicht und gewann diese entscheidende Partie mit 75:87 für die Gäste.

Interview: John F. Bruhnke – Trainer New Basket 92 Oberhausen

Dennoch ist auch Trainer Raoul Scheidhauer stolz auf seine Schützlinge und wünscht sich nun ein spannendes Pokalhalbfinale am kommenden Wochenende gegen – Oberhausen! Über eine Aussicht auf die kommende Saison hält er sich jedoch bedeckt. Eines jedenfalls steht fest, die ChemCats müssen dann wieder in der 2.Bundesliga auf Korbjagd gehen.