ChemCats zuhause weiter ungeschlagen

Die Basketballerinnen der ChemCats haben ihren Siegeszug in der 1. Bundesliga fortgesetzt.

Gegen die Friedsfactory Baskets aus Nördlingen kamen die Katzen am Sonntag zu einem ungefährdeten 89:62-Erfolg.

Vor rund 400 Zuschauern in der Schlossteichhalle begannen beide Teams mit viel Offensivkraft.

In der Anfangsphase führte fast jeder Angriff zum Erfolg, doch dann zogen die ChemCats, diesmal in grünen Trikots spielend, in der Verteidigung die Zügel an.

Dadurch bauten die Chemnitzerinnen ihren Vorsprung kontinuierlich bis auf 12 Punkte bis zum Viertelende aus. In der Folgezeit kontrollierten die ChemCats weiterhin Spiel und Gegner.

Das große Plus des Teams von Trainer Roland Senger ist vor allem ihre Ausgeglichenheit. Jede Spielerin konnte sich in die Punkteliste eintragen.

Herausragend war aber wiedereinmal Candace Williams mit 22 Punkten. Außerdem glänzte erneut Amanda Davidson, die fünf ihrer sechs Dreipunktwürfe einnetzte.

Nach der beruhigenden 50:32-Halbzeitführung verwalteten die ChemCats den Vorsprung.

Die Gäste aus Nordlingen schafften es allerdings noch einmal sich bis auf 12 Zähler heranzukämpfen. Der Schlussabschnitt gehörte dann jedoch wieder den Katzen, die erneut ihre Heimstärke unter Beweis stellten.

Nach dem fünften Sieg im fünften Heimspiel in der Schlossteichhalle zeigte sich auch der Trainer sehr zufrieden.

Interview: Roland Senger – Trainer ChemCats

Der Blick der ChemCats geht nun nach vorn, denn am kommenden Sonntag müssen die Katzen zum Tabellenführer nach Wasserburg.

Gegen den aktuellen Deutschen Meister können die Chemnitzerinnen mit sehr viel Selbstvertrauen fahren.

Im Hinspiel konnten die ChemCats Wasserburg die einzige Saisonniederlage zufügen.

Dennoch wollen Tina Menz und Co. ganz locker in dieses Spitzenspiel gehen.

Interview: Tina Menz – Aufbauspielerin und Mannschaftskapitänin ChemCats

Die ChemCats liegen weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz, punktgleich mit den zweitplatzierten Rhein-Main Baskets.