Chemieunfall-Verdacht an der TU Dresden: Einsatzbericht der Dresdner Feuerwehr

Durch Kräfte der Polizei und der Feuerwehr wurden die nötigen Absperrungen auf dem Universitätsgelände eingerichtet. Noch ist die Bergstraße gesperrt. Mehr unter www.dresden-fernsehen.de. +++

In einem Gebäude mit chemischen Labors ist es während einer Versuchsreihe zur Ausströmung eines Gases gekommen. Die Leitstelle Feuerwehr Rettungsdienst Dresden wurde wegen eines medizinischen Notfalles und eines undefinierbaren Geruches informiert.

Rettungsdienst und in Folge die Löschzüge der Feuerwachen Löbtau, Übigau und Striesen wurden mit Umweltschutztechnik und Spezialausrüstung zur Betreuung und Versorgung von Verletzten alarmiert. Weiterhin wurden zusätzliche Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei zur Einsatzstelle beordert.

Vor Ort befanden sich eine Vielzahl Personen, die mit dem Gas in Berührung gekommen waren bzw. den Geruch wahrgenommen hatten. Im benachbarten Hörsaalgebäude wurde ein Behandlungsplatz eingerichtet und die Betroffenen rettungsdienstlich versorgt.

In der Folge kamen insgesamt 102 Personen in verschiedene Dresdner Krankenhäuser. Weitere 50 Personen, die noch keinen Kontakt hatten wurden belehrt, bei Beschwerden sich in medizinische Behandlung zu begeben. Sie mussten nicht in Krankenhäuser. Auch fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr und zwei Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Durch Kräfte der Polizei und der Feuerwehr wurden die nötigen Absperrungen eingerichtet. Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen in Abstimmung mit dem Fachpersonal der Universität Maßnahmen, um die Versuchsreihen in den Labors herunterzufahren. Hierzu mussten die Medienversorgung der Versuche unterbrochen werden.

Spezialisten der Werkfeuerwehr Infineon Technologies Dresden sind mit speziellen Analysegeräten herangezogen worden. Gemeinsam mit Fachkräften der TU Dresden führen sie vor der Freigabe der betroffenen Gebäude erforderliche Messungen durch.

Quelle: Feuerwehr Dresden

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