Chemnitz: 18-Jähriger täuscht Raubüberfall vor

Ein 18-Jähriger meldete am Mittwochabend, gegen 21.25 Uhr über Polizeinotruf, dass er soeben in der Annaberger Straße in Chemnitz beraubt worden sei.

Zwei Männer hätten ihn mit Messern bedroht und die Geldbörse verlangt. Mit rund 500 Euro wären die Täter geflüchtet. Sofort wurde die Tatortbereichsfahndung nach den mutmaßlichen Tätern eingeleitet. Beamte des Polizeireviers Chemnitz-Nordost, Kriminalbeamte und ein Fährtensuchhund kamen zum Einsatz.

Bei der Befragung des vermeintlichen Opfers kamen den Kripobeamten jedoch Zweifel. Der Mann verstrickte sich in Widersprüche. So musste er schließlich zugeben, dass die Tat nicht stattgefunden hatte.

Die Geldbörse fand man aber tatsächlich im Tatortbereich. Es fehlte nichts daraus. Zum Motiv hat sich der 18-Jährige noch nicht geäußert.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Vortäuschens von Straftaten.

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