Chemnitz: Brand in Wohnheim für Asylbewerber

Am Samstagmittag sind Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in einem Wohnheim für Asylbewerber im Chemnitzer Ortsteil Kappel ausgerückt.

Gegen 12.30 Uhr war es in einer Wohnung in der ersten Etage des Gebäudes an der Haydnstraße zu einem Brand gekommen. Offenbar hatten hier, aus noch ungeklärter Ursache Matratzen Feuer gefangen.

Dieses griff auch auf das Mobiliar über, konnte aber nach kurzer Zeit durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Insgesamt 30 Personen mussten evakuiert werden. Ein Teil konnte das Haus aus eigener Kraft verlassen, der andere Teil wurde durch die Feuerwehr aus dem Haus geleitet oder mit der Drehleiter evakuiert.

Eine Familie aus dem Kosovo sowie zwei tunesische Asylbewerber  wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in Chemnitzer Krankenhäuser gebracht.

Acht Wohnungen sind durch Verrußungen und Löschwasser derzeit nicht mehr bewohnbar.

Für die insgesamt 38 betroffenen Bewohner werden durch die zuständigen Ämter andere Unterkünfte bereitgestellt.

Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

Die Polizei geht aber davon aus, dass ein Brandanschlag auszuschließen ist. Bereits im Januar hatte es in diesem Wohnheim schon einmal gebrannt.

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