Chemnitz: CFC-Stadionumbau kann endlich beginnen

Der Widerspruch gegen die Vergabe des Stadionbauprojektes der Stadt an die Bietergemeinschaft BAM ist abgewiesen worden.

So hat die Vergabekammer des Freistaats Sachsen entschieden. Geklagt hatte ein unterlegener Mitbewerber um das Bauprojekt.

Im Juni dieses Jahres hatte die Stadt beschlossen, den Umbau des Stadions der BAM zu überlassen. Nun kam die Kammer zu dem Schluss, dass die Entscheidung durch die Stadt rechtmäßig erfolgt war.

Das unterlegene Bauunternehmen hat nun zwei Wochen Zeit Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Sollte es das nicht tun, kann mit dem Umbau des Stadions an der Gellertstraße begonnen werden.

Die Bauarbeiten sollen bei laufendem Spielbetrieb erfolgen.

Durch Ungereimtheiten bei der Entscheidung zum Bau des Stadions und dem jetzt offenbar gelösten Rechtsstreit hat sich das 25 Millionen-Euro-Projekt um mehrere Monate verzögert.

Der Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer FC, PD Dr. Mathias Hänel, zur Entscheidung der Vergabekammer:
„Wir sind über die Entscheidung der Vergabekammer Sachsen sehr erfreut. Die Entscheidung bestätigt vollumfänglich die Korrektheit des Vergabeverfahrens der Stadt Chemnitz zum Komplettumbau des Stadions an der Gellertstraße. Nunmehr hoffen wir, dass mit dieser sehr eindeutigen Entscheidung der Vergabekammer das Vergabeverfahren endlich und ohne weitere taktische Spielchen vollzogen werden kann. Alles andere ist der gesamten Öffentlichkeit, den zahlreichen Fußballfans, dem wirtschaftlichen Umfeld unserer Region bis hin zu den bundesweiten Beobachtern nicht mehr vermittelbar.“

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