Chemnitz: Dauerregen – Zeltstadt evakuiert

Weil wegen des Dauerregens das Zeltlager in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Chemnitz am Dienstag unbewohnbar geworden war, musste schnellstens eine Ersatzlösung für die knapp 500 in Zelten untergebrachten Flüchtlinge her.

Ein Teil der Asylbewerber ist nach Schneeberg und Leipzig verlegt worden. Für rund 250 Flüchtlinge wird die Turnhalle der TU Chemnitz am Thüringer Weg vorerst als Notquartier dienen. Der Anruf mit dem Hilfeersuchen an die TU kam am Nachmittag.

Sofort fanden sich viele freiwillige Helfer der TU Chemnitz, die gemeinsam mit Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes Feldbetten aufbauten und die sanitären Anlagen der Halle für die vielen Menschen herrichteten. Noch am Dienstagabend wurde die Turnhalle mit den ersten Asylbewerbern belegt.

Nach Aussage der Landesdirektion sollen die Flüchtlinge noch bis kommenden Montag in der Turnhalle der TU Chemnitz untergebracht bleiben.

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