Chemnitz feiert mehrere Jubiläen

Am Wochenende hat im Chemnitzer Küchwald ein wahrer Feiermarathon stattgefunden.

Zu einen wurde 60 Jahre Parkeisenbahn und 10 Jahre Ballonfest gefeiert. Zum anderen konnte auch das Kosmonautenzentrum seinen 50. Geburtstag begehen. Begrüßt wurde dabei ein ganz besonderer Stargast.

Sigmund Jähn war der Ehrengast bei der Feier von 50 Jahren Kosmonautenzentrum am Samstag in Chemnitz.

Der 77-Jährige aus Morgenröthe-Rautenkranz im Vogtland, der 1978 als erster Deutscher im All war, ist noch immer als Berater für die Europäische Weltraumagentur tätig.

Vor 35 Jahren wurde der Weltraumpilot Namensgeber für das Kosmonautenzentrum im Küchwald, dass vielen Generationen von Kindern, aber auch Erwachsenen, den Kosmos näher gebracht hat.

Sigmund Jähn besuchte bereits mehrmals die Bildungsstätte, die sich mittlerweile in Trägerschaft des „solaris Förderzentrums für Jugend & Umwelt Chemnitz“ befindet.

Interview: Sigmund Jähn, Erster Deutscher im Weltraum

Seine Erlebnisse und umfangreichen Kenntnisse teilte Sigmund Jähn anschließend mit zahlreichen Zuhörern bei einem Fachvortrag,

während die anderen Besucher kleine Experimente und Wissenswertes über die Raumfahrt erfahren konnten.

Auch zahlreiche Modellraketen wurden zum 50-jährigen Jubiläum gezündet.

Nur einhundert Meter entfernt beherrschten Ballons in allen Größen und Formen den Himmel.

Zur 10. Auflage des Ballonfestes begeisterten sowohl die Modellballons, als auch die Heißluftballons Groß und Klein auf der Küchwaldwiese.

Gemeinsam versammelten sich alle am Samstagabend, um zum traditionellen Ballonglühen für eine einzigartige Atmosphäre zu sorgen.

Wenig später sorgte eine spektakuläre Licht- und Lasershow für Aufsehen.

In der knapp halbstündigen Show wurde die sechzigjährige Geschichte der Chemnitzer Parkeisenbahn in Szene gesetzt – von den Anfängen in den 50er Jahren als Pioniereisenbahn über die schwierige Zeit nach der Wende bis in die Gegenwart.