Chemnitz: Freibad Bernsdorf kämpft weiter um Rettung

Die Hitze der vergangenen Tage hat auch im Freibad des Chemnitzer Stadtteils Bernsdorf zu Besucherrekorden geführt.

Am Donnerstagmorgen war davon kurz nach der Öffnung noch nicht so viel zu sehen, doch das wird sich im Tagesverlauf noch ändern.

Interview: Frank Nebel – Leiter Freibad Bernsdorf

Das Freibad hat wie viele andere Bäder der Stadt reagiert und seine Öffnungszeiten verlängert.

Alle die etwas Abkühlung benötigen werden nun eine Stunde eher ab 10 Uhr eingelassen. Die Schließzeit wurde um zwei Stunden nach hinten auf 20 Uhr verlegt.

Der Besucherstrom ist für das Freibad erfreulich, war es doch in den vergangenen Jahren immer wieder von der Schließung bedroht.

Für die Erhaltung setzt sich seit drei Jahren der Freundeskreis Freibad Bernsdorf ein, zu dem auch der bekannte Bergsteiger Jörg Stingl gehört.

Gemeinsam mit dem Schwimm-Team Chemnitz und der Stadt Chemnitz sucht der Freundeskreis nach Wegen, das Freibad noch wirtschaftlicher zu betreiben und für die Besucher attraktiv zu halten.

Dabei setzen sich die Unterstützer immer wieder mit viel Engagement in ihrer Freizeit ein.

Interview: Jörg Stingl – Freundeskreis Freibad Bernsdorf

Der Freundeskreis hat mit vielfältigen Aktionen mitgeholfen, das Freibad am Leben zu erhalten.

Auch für die Zukunft sind bereits weitere Pläne in der Schublade, wenn die Stadt ihre finanzielle Unterstützung weiter aufrechterhält.

Interview: Jörg Stingl – Freundeskreis Freibad Bernsdorf

Zur erfolgreichen Rettung des Bernsdorfer Freibades haben auch zahlreiche Sponsoren beigetragen.

Doch bei dem Kampf ums Geld für wichtiges Material oder die Instandhaltung der Technik heißt es wie so oft: Kleinvieh macht auch Mist!

Interview: Jörg Stingl – Freundeskreis Freibad Bernsdorf

In der kommenden Woche steht das Freibad Berndorf wieder im Blickpunkt.

Dann wird am Freitag und Samstag der „Schulpokal 2013“ mit Teilnehmern aus 17 Chemnitzer Schulen im und um das Schwimmbecken stattfinden.