Chemnitz: Freispruch nach tödlichem Motorrad-Unfall

Am Dienstag hat am Amtsgericht Chemnitz der Prozess um einen tödlichen Motorradunfall mit einem Freispruch geendet.

Der fahrlässigen Tötung angeklagt war ein 25-Jähriger, der den Crash im April 2013 verursacht haben soll.

Damals kam es an der Kreuzung Dresdner Straße/ Fürstenstraße zu einem tragischen Unfall.

Ein 31-Jähriger Hondafahrer war offenbar mit 120 km/h auf der Dresdner Straße unterwegs.

An der Kreuzung zur Fürstenstraße kollidiert er trotz Vollbremsung mit dem abbiegenden VW-Fahrer.

Daraufhin wurde der Biker durch die Luft geschleudert und prallte gegen das Auto, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Das Gericht befand nun den PKW-Fahrer für unschuldig, da dieser auch bei mehr Vorsicht den Unfall nicht hätte verhindern können.

Laut Gutachtern habe die zu hohe Geschwindigkeit des Motorradfahrers zu dem verherenden Unfall geführt. Denn mit nur 2 km/h weniger hätte der 31-Jährige Biker den Sturz vermutlich überlebt.