Chemnitz-Gablenz: Seniorin ließ falschen Enkel abblitzen

Eine 78-jährige Chemnitzerin erhielt am Mittwochmittag den Anruf eines mutmaßlichen Enkeltrickbetrügers.

Es meldete sich ein etwa 30- bis 35-jähriger Mann, der vorgab ihr Enkel zu sein. Er ließ die Seniorin, wie üblich bei dieser Masche, seinen Namen raten. Darauf ging die Frau noch ein. Dann rückte er mit der Sprache heraus und bat um 20.000 Euro für einen Vertrag, den er in Dresden unterschreiben müsse.
 
Die Seniorin, die von Anfang an Zweifel hatte, bat jetzt um eine Telefonnummer für einen Rückruf, die sie auch erhielt. Als sie dann nach dem Geburtsdatum des Enkels fragte, gab der Anrufer auf. Die 78-Jährige informierte daraufhin die Polizei. Die Seniorin hat alles richtig gemacht und sich nicht auf die Forderungen eingelassen.

Die Polizei empfiehlt bei Anrufen mit Geldforderungen von vermeintlichen Verwandten nicht darauf einzugehen. Holen Sie sich Rat bei ihren Vertrauten oder rufen Sie die Polizei.

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