Chemnitz gedenkt Opfern

In Chemnitz ist am Montag an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert worden.

Am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus wurden Blumen und Kränze niedergelegt.

Neben Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig nahmen auch weitere Vertreter der Stadt Chemnitz, Mitglieder des Stadtrats sowie zahlreiche Gäste an der Gedenkveranstaltung teil.

Im Rahmen der öffentlichen Gedenkens erinnerte die Oberbürgermeisterin an die Opfer, ihren Widerstand und das erlittene Unrecht.

Gleichzeitig mahnte sie zur Vorsicht vor rechtsextremen und rechtspopulistischen Tendenzen, gerade jetzt vor der bevorstehenden Europa-Wahl.

Der Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog bundesweit eingeführt und auf den 27.Januar festgelegt.

Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum internationalen Holocaust-Gedenktag.

1945 befreiten an diesem Tag Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz.

Das KZ steht bis heute symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes.