Chemnitz gibt Pfötchen

Chemnitz – Hundefreunde aus 22 Ländern präsentierten am Wochenende ihre Vierbeiner in der Messe Chemnitz. Unter dem Motto „Chemnitz gibt Pfötchen“ stellten sich die Teilnehmer mit ihren Hunden dem fachmännischen Urteil der Richter. Auf welche Kriterien dabei geachtet wird, erfahren Sie im Beitrag.

Ob Terrier, Schäferhund oder Pudel, für viele gilt der Hund als bester Freund des Menschen. Jede Rasse hat jedoch ihre ganz eigenen charakteristischen und äußerlichen Merkmale. Egal ob groß oder klein, lebhaft oder ruhig, bei der neunten internationalen Rassehunde-Ausstellung, war alles vertreten.

Über 2.200 Vierbeiner waren mit ihren Herrchen und Frauchen angereist, um die Besten, der Beste zu ermitteln. Bei den Wettbewerben wurde genau darauf geachtet das jeder einzelne Hund seinen rassetypischen Merkmalen entspricht. Für die Richter bedeutet das, dass sie sich ganz genau mit den jeweiligen Standards auskennen müssen.

Rund 270 Rassen gab es am Wochenende zu bestaunen. Neben beliebten und geläufigen Hundearten, waren aber auch echte Seltenheiten dabei. Doch egal ob selten oder beliebt, jeder Züchter ist von einer Tatsache überzeugt – die eigene Hunderasse ist die allerbeste.

Vor den Wettbewerben wurden die Vierbeiner natürlich noch einmal schick gemacht. Aber nicht nur das Aussehen der Hunde spielt eine wichtige Rolle, um die begehrten Titel zu gewinnen. Auch die Gesundheit der Tiere ist ein grundlegendes Kriterium bei dem Wettbewerb. Züchter sogenannter Qualzuchten werden vom Verband für das Deutsche Hundewesen nicht anerkannt.

Neben den Wettbewerben steht aber vor allem der Spaß und das gemeinsame Austauschen mit Gleichgesinnten im Vordergrund. Denn für alle steht eines fest – ein Leben ohne Hund ist zwar möglich, aber sinnlos.

Die Veranstaltung „Chemnitz gibt Pfötchen“, gehört mittlerweile zum festen Programm der Messe Chemnitz. Auch im kommenden Jahr wird das Event wieder stattfinden, dann bereits zum 10. Mal.