Chemnitz: Gunzenhauser zeigt Felixmüller

Die Kunstsammlungen Chemnitz präsentieren im Museum Gunzenhauser eine große Werkschau des deutschen Künstlers Conrad Felixmüller.

Im Fokus stehen dabei Bilder, die nach dem 2. Weltkrieg in der DDR entstanden. Hier unterrichtete der 1897 geborene Felixmüller Zeichnen an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale.

Zunächst wurden seine Darstellungen von Arbeitern von der DDR-Führung instrumentalisiert. Später stießen seine sehr lebensnahen Darstellungen immer mehr auf Ablehnung. 1967 siedelte er schließlich nach West-Berlin über.

Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen seit langer Zeit wieder das Gesamtwerk von Conrad Felixmüller mit 180 Werken, ein Großteil davon stammt aus dem Bestand des Museums Gunzenhauser. Dazu gehören auch zahlreiche expressionistische Werke vor 1920.

Die Ausstellung „Conrad Felixmüller. Zwischen Kunst und Politik“ versucht neues Licht auf das Werk eines Künstlers zu werfen, der im Spannungsfeld zwischen persönlichen Überzeugungen und politischer Einflussnahme stand.

Das Museum Gunzenhauser zeigt die Ausstellung bis zum 7. April.