Chemnitz im Wandel der Zeit

Städte verändern sich – da macht auch Chemnitz keine Ausnahme.

Ganz im Gegenteil: In unserer Stadt hat sich in den vergangenen Jahren in Sachen Stadtumbau einiges getan.
Auch im Moment haben die Planer noch alle Hände voll zu tun, denn es ist bei weitem noch nicht alles geschafft…

Wie sich Chemnitz bis heute entwickelt hat, ist am Montag gezeigt worden – bei einer Sightseeing-Tour der besonderen Art.

Der Reisebus: voll besetzt, die Fahrgäste: Spitzen der Chemnitzer Wohnungswirtschaft und Bauverwaltung, Medienvertreter und später sogar ein Minister und Baubürgermeisterin Petra Wesseler einmal anders.
Als spezielle Reiseleiterin in Sachen Stadtumbau konnte sie wohl am besten das Baugeschehen in unserer Stadt kommentieren.
Genau darum ging es ja auch bei dieser etwas anderen Sightseeing-Tour durch unsere Stadt. Es sollte gezeigt werden, wie sich Chemnitz in den vergangenen Jahren entwickelte, was geschafft wurde und was noch ansteht.
Dabei führte die Reiseroute quer durch die City mit einigen Stopps an relevanten Stadtumbau-Orten, wie am Uferpark, der ein Teil der geplanten Grün – und Freiraumachse durch Chemnitz ist.

Gebaut wurde in der Vergangenheit viel in unserer Stadt – zu viel, zumindest an Wohnraum, wie die vergangenen Jahre zeigten. Denn ein, wenn nicht sogar das größte Problem, ist nun der Leerstand und der damit verbundene zwangsläufige Abriss beziehungsweise Rückbau.

Nun gilt es das Beste daraus zu machen. Weniger Häuser – mehr Grün und dadurch ein besseres Wohnklima – ein langfristiges Konzept das Lob aber auch Kritik seitens privater Immobilienbesitzer erntete. Dabei legen die Planer Wert auf die Erhaltung kompakter Strukturen in den Stadtteilen, die dadurch auch ihren speziellen Charakter behalten sollen.

Nicht zuletzt spielt auch die Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle. Die Route, die der Bus fuhr, zeigte Erreichtes, das von den jeweiligen Wohnungsunternehmen kommentiert wurde.
Siedlung Gablenz, Heimgarten bis hinaus ins Heckertgebiet führte die Tour. Und gerade im Heckert zeigt der Vergleich „damals – heute“ besonders deutlich, was Abriss und Rückbau bewirken können. Freiräume, Grünflächen und Freizeitplätze machen aus dem Volksmund-„Ghetto“ wieder ein attraktives Wohngebiet.

Über das Industriemuseum, wo Innenminister Albrecht Buttolo an Bord genommen wurde, ging die Reise weiter über den Kaßberg zur Leipziger Straße. Hier wurde es besonders deutlich: Es gibt noch viel zu tun in Chemnitz.
Eine der Hauptzufahrtstraßen in die Stadt – teilweise umsäumt von Ruinen. Die sollen allerdings in nächster Zeit verschwinden, denn eine Sanierung ist zwecklos.

So wird sich das Gesicht von Chemnitz in den kommenden Jahren weiter verändern.

Wer sich ein Bild vom Stadtumbau machen möchte oder ganz einfach wissen will, was noch geplant ist, hat im Rathaus die Möglichkeit dazu.

Am Montag wurde das bereits genutzt um ein Fazit der Runde durch Chemnitz zu ziehen.
Stadtumbau: Eine Chance für Chemnitz mit einer positiven Zwischenbilanz, so auch der Innenminister. Eine Chance, die Chemnitz aber auch nutzen sollte, um über die Stadtgrenzen hinaus auf sich aufmerksam zu machen – als lebens- und liebenswerte Stadt mit Zukunft.                              

Hier erfahren Sie mehr über Chemnitz!

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