Chemnitz: Investor will Stadt verlassen

Der Unternehmer Claus Kellnberger hat seinen Rückzug aus Chemnitz angekündigt.

Der 71-Jährige bestätigte gegenüber SACHSEN FERNSEHEN damit verschiedene Medienberichte über seinen Weggang.

Laut Kellnberger ist der Streit um die Bebauung des Conti-Lochs der Grund für seine Entscheidung.

So verzögere sich die Bearbeitung des Bebauungsplans durch die Stadt Chemnitz, so dass er keinen Bauantrag stellen könne. Das zuständige Baudezernat verweist dagegen auf Fristen, die eingehalten werden müssten.

Sollte der Bebauungsplan genehmigt werden, so werde er das Conti-Loch dennoch bebauen, erklärte Kellnberger.

Darauf hat er sich mit Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig verständigt. Dies werde aber sein letztes Großprojekt in Chemnitz bleiben.

Seine Tochter Kerstin Kellnberger würde ab dem kommenden Jahr noch kleinere Bauprojekte in der Stadt übernehmen.

Claus Kellnberger hat in den vergangenen Jahren Millionenbeträge in die Chemnitzer Innenstadt investiert. So sanierte er unter anderem das RAWEMA-Gebäude und die ehemalige Bundesbank am Johannisplatz.

Zu dem Besitz des Regensburgers gehören auch das Terminal 3 und die Rosenhofarkaden.