Chemnitz: Kronenschäden an Pappeln im Stadtgebiet

Nach dem vergangenen Winter zeigen sich bundesweit auffällige Kronenschäden an Schwarzpappeln, insbesondere an Pyramidenpappeln (Populus nigra „Italica“).

Auslöser sind die lange Trockenheit und der späte Frost. So wurden die Bäume anfällig für eine Pilzerkrankung. Dieses Phänomen ist seit etwa einem Jahrhundert bekannt und taucht im Abstand von Jahrzehnten immer wieder auf. Auch in Chemnitz sind viele dieser bis zu 30 Meter hohen Bäume von davon betroffen. Bereits jetzt hat sich an den kranken Pappeln in hohem Maße Totholz gebildet. Die Schnittmaßnahmen des vergangenen Jahres brachten leider keine Verbesserung des Zustandes. So musste sich das städtische Grünflächenamt in diesem Jahr aus Gründen der Verkehrssicherheit zum Fällen von etwa 40 Pappeln entschließen.