Chemnitz: Künstler lässt Riesenfaltboot zu Wasser

In Chemnitz hat der Künstler Frank Bölter am Sonntag eine Fahrt in einem XXL-Faltboot auf dem Chemnitzfluß gewagt.

Zuvor hatte der 46-jährige Kölner zusammen mit Helfern das Gefährt in der Neuen Sächsischen Galerie im Tietz gefaltet. Dort nahm der Künstler zuvor an der Sonderausstellung „Die Zeit drängt“ teil.

Das Faltboot bestand aus einem etwa 9 mal 15 Meter großem Bogen aus einem Verbundstoff, aus dem auch Tetrapaks gefertigt werden. Fertig nach Origami-Anleitung gefaltet erreichte das Boot eine Länge von rund sieben Metern und wurde mühevoll aus dem Tietz transportiert.

Anschließend wurde das Kunstobjekt auf Höhe des Falkeplatzes im Chemnitzfluß zu Wasser gelassen. Frank Bölter stieg selbst als Passagier an Bord. Das Faltboot schwamm allerdings nur ein paar Meter, dann blieb es hängen und die Fahrt war beendet.

Der Künstler hat sich schon mehrmals mit seinen ungewöhnlichen Riesenfaltbooten aufs Wasser gewagt. So unter anderem auf dem Elbe-Lübeck-Kanal bei Hamburg oder dem Karl-Heine-Kanal in Leipzig.

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