Chemnitz: Kupferdiebe hinter Schloss und Riegel

Am 25. November 2013 berichtete die Polizeidirektion Chemnitz, dass Polizeibeamte in der Kappelbachgasse einen mutmaßlichen Dieb (28) von Kupferfallrohren gestellt haben.

Nach den polizeilichen Maßnahmen war der Mann dann auf freien Fuß gesetzt worden. Im Zuge der weiteren Untersuchungen stießen Beamte der Ermittlungsgruppe Buntmetall auf einen zweiten Mann (23). Der ist verdächtig, zum Teil allein aber auch gemeinsam mit dem 28-Jährigen und einem ebenfalls 23-Jährigen seit Ende 2013 bis Anfang Februar 2014 weitere Diebstähle, vor allem von Kupferfallrohren, begangen zu haben. Tatorte sind Häuser u.a. in der Zwickauer Straße, Pelzmühlenstraße Nevoigstraße, Oberfrohnaer Straße, Parkstraße und der Ernst-Heilmann-Straße. Bei ihren Ermittlungen stellten die Polizisten fest, dass einige Geschädigte den Diebstahl noch gar nicht bemerkt hatten.

Am vergangenen Dienstag (11. Februar 2014) konnten die Ermittler die beiden 23-Jährigen, die ohne festen Wohnsitz sind, im Lutherviertel stellen. Sie waren gerade dabei, Kupferfallrohre bei einem Händler abzugeben. Woher sie die Rohre hatten, konnten oder wollten sie den Beamten nicht sagen. Weil gegen den einen ein Haftbefehl zum Vollzug einer Freiheitsstrafe vorlag, wurde er noch am Dienstag in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Auch gegen den anderen erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz nach Antrag der Chemnitzer Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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