Chemnitz: Mann schickt Brief mit weißem Pulver an Gericht

Ein weißes Pulver in einem Brief sorgte am Freitagnachmittag für Aufregung und einen Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am Justizzentrum Chemnitz.

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mitarbeiter der Poststelle den Brief gegen 14.14 Uhr geöffnet, die „verdächtige“ Substanz entdeckt und Alarm geschlagen. Einsatzkräfte rückten an, sieben Mitarbeiter mussten die Poststelle aus Sicherheitsgründen verlassen.

Der 41-jährige Mitarbeiter, der den Brief entdeckt hatte, wurde vorsorglich medizinisch behandelt. Es gab keine Verletzten. Die Polizei sperrte das Gelände großräumig ab.

Der Brief mit dem verdächtigen Pulver wurde sichergestellt und zur Landesuntersuchungsanstalt nach Leipzig gebracht. Gegen 16.30 Uhr wurde in einem Plattenbau im Chemnitzer Fritz-Heckert-Gebiet ein 61-Jähriger als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen.

Aufnahmen einer Überwachungskamera hatte die Polizei auf die Spur zu dem Mann gebracht. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich bei dem „verdächtigen“ Pulver um Mehl handelt. Das Mehl im Briefumschlag sollte laut dem 61-Jährigen als „Retourkutsche“ an einen Richter gehen.

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