Chemnitz: Polizei geht Buntmetalldieb ins Netz

Die Ermittler des Polizeireviers Chemnitz-Südost haben einen 37-jährigen Chemnitzer dingfest gemacht.

Gegen den Mann besteht dringender Tatverdacht, in den vergangenen Monaten Kupferkabel von verschiedene Mobilfunkmasten gestohlen zu haben. So wurde vom Täter Anfang November der Sendemast im Stadtteil Adelsberg ausgeplündert.

Außerdem war er laut Polizei an weiteren Stellen in Grüna, Reichenhain, Auerswalde, Neukirchen und Brünlos sowie im ostsächsischen Raum am Werk. Die abschnittenen Kabel machte er bei Schrotthändlern zu Geld.

Zum Verhängnis wurde dem Mann sein Fahrzeug, das an verschiedenen Tatorten gesichtet wurde. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten zahlreiche Beweismittel.

Durch die Kabeldiebstähle entstanden zwischen Ende September und Anfang Dezember in Chemnitz teilweise erhebliche Störungen im Mobilfunknetz. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.